Aus NEXT Automotive Testing wird hxql
- fbabel
- 6. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Ein neuer Name für das, was wir längst sind.
2018 hat unser Geschäftsführer Christian Jurisch in der Lausitz ein Unternehmen gegründet. Die Vision: ein agiles "E-Schnellboot" für die Validierung von Elektromobilitäts-Komponenten. Der Name damals? NEXT Automotive Testing GmbH. Er passte perfekt.
Sieben Jahre später passt er nicht mehr. Und das ist eigentlich eine gute Nachricht – denn es zeigt, wie weit wir gekommen sind.
Was in sieben Jahren passiert ist
Als wir starteten, drehte sich alles um Automotive. Batteriezellen, Hochvolt-Komponenten, E-Antriebe. Das war unser Spielfeld, und wir haben es gut bespielt.
Dann kam der erste Anruf vom DLR. Ob wir auch Luftfahrt-Projekte begleiten könnten? Konnten wir. Dann Anfragen aus der Industrie – Unternehmen, die mit Automotive nichts zu tun hatten, aber genau unsere Expertise brauchten. Plötzlich war "Automotive" im Namen mehr Einschränkung als Beschreibung.
Parallel hat sich auch unser Angebot weiterentwickelt. Wir bauen heute Prüfstände, entwickeln Validierungsstrategien, koordinieren Testprogramme und verbinden unsere Kunden mit den richtigen Laboren aus unserem Partner-Netzwerk. Was wir nicht tun: selbst Prüfungen durchführen. Das Wort "Testing" im Namen? Es stimmt ebenfalls nicht ganz.
Und "NEXT"? Mittlerweile heißen gefühlt hundert Unternehmen so. Von der Versicherung bis zum Fitnessstudio. Zeit für etwas Eigenes.
Warum hxql?
hxql - vier Buchstaben, die man sich merkt. Was genau sie bedeuten? Das überlassen wir gerne eurer Fantasie. Manche lesen "High Quality" heraus. Andere etwas völlig anderes. Beides ist richtig.
Der Name ist bewusst reduziert:
Keine Branche, weil wir branchenübergreifend arbeiten
Keine Tätigkeit, weil sich unser Angebot weiterentwickelt
International aussprechbar, weil unsere Kunden nicht mehr nur in Deutschland sitzen
Und ja, er ist ungewöhnlich. Das ist Absicht. Wir wollen nicht einer von vielen sein.
Was bleibt
Die wichtigste Nachricht zuerst: An der Zusammenarbeit mit euch ändert sich nichts. Unser Team ist dasselbe. Unsere Ansprechpartner sind dieselben. Laufende Projekte gehen nahtlos weiter.
Was bleibt, ist auch unsere DNA: Die Ingenieursmentalität, die Probleme löst statt sie zu verwalten. Der Anspruch, schneller und effizienter zu sein als der Branchendurchschnitt. Die Verwurzelung in der Lausitz, einer Region, die beweist, dass Strukturwandel funktionieren kann.
Was kommt
Mit dem neuen Namen positionieren wir uns als das, was wir sein wollen: ein AI-First-Unternehmen für Validierung.
Was heißt das konkret? Wir glauben, dass KI die Art verändert, wie Validierung funktioniert. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Testpläne, die heute Wochen dauern, können in Stunden entstehen. Anomalien in Testdaten, die Menschen übersehen, erkennt ein trainiertes Modell zuverlässig. Dokumentation, die bisher Fleißarbeit war, lässt sich automatisieren.
Das bedeutet nicht, dass wir Ingenieure durch Algorithmen ersetzen. Im Gegenteil: Unsere 15 Jahre Erfahrung fließen in die Systeme ein, die wir bauen. KI ohne Domänenwissen ist nutzlos. Aber Domänenwissen ohne KI ist langsam. Wir kombinieren beides.
In den kommenden Monaten werden wir neue Produkte vorstellen, die diesen Ansatz greifbar machen. Standardisierte Testprogramme, die Wochen statt Monate dauern. KI-gestützte Tools, die Transparenz schaffen und Entscheidungen beschleunigen. Aber dazu mehr, wenn es soweit ist.
Für heute gilt: Willkommen bei hxql.
Fragen zur Umfirmierung?
Schreib uns: kontakt@hxql.io
Wir freuen uns auf die nächsten sieben Jahre – und darüber hinaus.

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